2. Sitzung 2012
2. Kappensitzung Spayer Boxelöfter
Das war Spitze !!!
Am letzten Samstag, 4. Februar heizten die Boxelöfter in der Spay-Arena kräftig ein. Draußen sibirische Kälte - drinnen heiße Beifallsstürme. Ab 20:11 Uhr folgte Knaller auf Knaller und nicht nur Sitzungspräsident Martin Bartmann kam da ins Schwitzen.
Kaum hatte der Elferrat Platz genommen schwebte eine lila Wolke herein und die Mädels von der Funkengarde schwangen die Beine. Derweil fieberte der Sitzungspräsident dem erlösenden Anruf entgegen: „Prinzenpaar wieder in Spay!“ Das war nämlich mitsamt Gefolge zu einem kurzen Abstecher nach Rhens zur KG Närrische Elf und deren Sitzung unterwegs gewesen. In Ermangelung eines eigenen Prinzenpaares wurde dort der Kurzbesuch der Spayer Tollitäten herzlich begrüßt. „Wir sehen uns dann im Umzug wieder, Samstag 18.02.in Rhens, Sonntag 19.02. in Spay.“, das waren die Abschiedsworte der beiden Vorsitzenden Christoph Bartmann (Boxelöfter) und Guido Schultes (KG Närrische Elf). Dann zog die Prinzenpaar-Karawane schnellstens wieder Richtung Spay und stand pünktlich zum großen Einmarsch vor der Dorfhalle parat. Mit dem Superhit des Jahres 2012 (Thomas Becker bekam dafür noch den Prinzenpaar-Pin angesteckt) – dem Prinzenpaarlied zogen Prinz Udo I. und Prinzessin Heyke IV. mit buntem Gefolge auf die Bühne und begrüßten ihre Untertanen. Das Funkenmariechen (Katharina Vaßen) begeisterte wie schon auf der ersten Sitzung mit ihrem Solotanz, der strahlend vorgetragen, aller Herzen höher schlagen ließ. Sie ist halt ein Sonnenschein und so wurde es immer wärmer in der Halle.
Dass mit Musik alles leichter geht, ist wohl keine neue Weisheit. Doch Karl Heinz Wilbert brachte sie uns auf unschlagbar witzige Weise zu Gehör. Der Sieg im nächsten Spiel ging eindeutig an die A Jugend des SV. Da hatten wohl die Söhne des Prinzenpaares die Hand bzw. den Fuß im Spiel.
Dass Klein und Groß gelegentlich noch einmal die Schulbank drücken sollte, bewies Wortkünstler Norbert Kutschera mit seinem „Närrischen Alphabet“. Manch anderer hätte dabei einen Knoten in die Zuge bekommen – Nobby nicht, der kann das.
Nach so viel Bildung gab es wieder was Musikalisches für die Ohren und Augen, denn das Funkenballett zeigte einen Tanz, bei dem förmlich die Funken sprühten.
Dass Prinz Udo ev. für Zwei reichen könnte, haben Lästerzungen schon mal verlautbaren lassen. Dass er singen kann, wissen wir auch. Wenn aber sein berühmter Namensvetter Udo Jürgens gleich X-fach auf der Bühne steht, dann hat die Fan-Gemeinde des SV dran gedreht. Jedenfalls ging die Stimmung tierisch ab und da passte die Elferratsvorstellung von den Funken Lena Fregona und Carolin Ruech munter dazu, obwohl es ja eigentlich um die neuesten „Fashion-Trends“ ging. Mit Ente, Pinguin, Schaf und Schlange hatten die Designer aber reichlich Anleihe im Tierreich gesucht.
„Es war einmal…“ so fangen Märchen an. Jetzt kam aber nichts als die reine Wahrheit der Geschichte um den (kleinen/großen) Udo und die (junge/ erwachsene) Heyke auf die Bühne. Die Klevörsch als Klübchen der Prinzessin wussten die Story sehr anschaulich und musikalisch zu erzählen. Wie es sich eben für ein närrisch musikalisches Feuerwerk gehört.
Hatte da unser Prinzenpaar etwa das eine oder andere Tränchen der Rührung in den Augen – ach was, das waren alles Lachtränen.
Bevor es zu rührend wurde, brachte uns Helmut Kwiczorowski wieder in närrische Position. Spay zwischen Kölle und Meenz, da geht musikalisch die Post ab. Also wurde lauthals mitgesungen und kräftig geschunkelt. Es wackelte die Dorfhalle und die Stimmung stieg.
Denkst Du: „Toller geht’s nicht mehr!“ kommt Familie Volk daher. Erst getarnt als Biene Maja und Willi, die sich als „Bond“(Christian) und „Q“(Reimund) entpuppten, brachte „M“ (Joseph) das Fass zum Überlaufen. Bewaffnet mit Gitarre und Akkordeon gab’s eine Moritat nach der anderen. Weder die kleine noch die große Politik waren sicher vor diesem Trio (Sohn-Sohn-Vater Volk). Selbst die Schottel bekam ihr Fett weg. Stürmischer Applaus war der wohlverdiente Lohn und in der Halle herrschten nun tropische Temperaturen. Da wunderte sich keiner mehr, als Tarzan mit einer Schar Affen die Bühne eroberte. Die Gruppe Katagi führte einen fulminanten Auszug aus dem Musical „Tarzan“ auf und riss damit die Zuschauer von den Plätzen. Vom Urwald bis nach Brasilien ist es wirklich nicht weit. Die Hüppe-Düppe feuerten mit ihrer Samba de Brasil die Narren in der Halle noch einmal so richtig zum Mitklatschen an. Das große Finale aller Aktiven war der Abschluss einer fantastischen Sitzung und die anschließende Party ging noch einige Stunden weiter.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle unsere Helfer, ob beim Auf- und Abbau, in der Küche, hinter der Theke und beim Bedienen. Auch unseren Technikern ein großes Lob und herzliches Dankeschön.
Nun freuen wir uns auf den großen Umzug am 19.02. ab 14:11 Uhr (Vorprogramm am „Alten Posthof“ ab 13:00 Uhr) mit anschließendem Prinzenball in der Dorfhalle.
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